Geschichte

20.000 v.Chr. älteste Funde am Burgberg reichen bis in die Altsteinzeit zurück

7.000 - 2.500 v.Chr. aus dieser Zeit stammen die meisten historischen Funde aus den Höhlen des Burgbergs (Martinshöhle und Grürmannshöhle)

700 n.Chr. Die Sachsen besetzen Südwestfalen bis zum Rothaargebirge.

800 Karl der Große hat Sachsen unterworfen und festigt seine Herrschaft. Er baut u.a. zwei Heerstraßen: die Lennestraße (Lünen-Dortmund-Westhofen-Lennetal) und den Hellweg (Verbindung Lennetal-Hönnetal)

980 Erste Erwähnung von Genna (Getunna) in den Urbarien des Klosters Werden

10.Oktober 1036 Erste Erwähnung in einer Urkunde des Klosters Werden: “In Letnety - unum” (Mansum). (Leider erwies sich diese Urkunde als Fälschung aus dem 12. Jhdt., die Existenz des Hofes scheint jedoch unbestritten zu sein)

1243 In einem Vergleich zwischen Adolf, Graf zu Altena und Dietrich wird letzterem die Grafschaft Limburg mit den Gemeinden Elsey, Letmathe, Ergste, Hennen und Östrich zugesprochen. Albert von Letmathe wird als einer der 7 Burgmannen zu Limburg (Hohenlimburg) erwähnt

1349 Hunold von Letmathe (genannt Scheele) erklärt dem Grafen Engelbert III. von der Mark das Haus Letmathe als “Offenhaus” und märkisches Lehen. Seitdem herrschen gespannte Beziehungen zwischen Letmathe und Limburg.

1409 Haus Letmathe geht in den Besitz der Familie von Westhofen über

1576 Haus Letmathe geht in den Besitz der Familie von Brabeck über

1776 - 1778 Der Brückenstreit zwischen Letmathe und (Hohen-)Limburg

1812 Die Iserlohner Ebbinghaus und Pütter erwerben Haus Letmathe

1814 Friedrich Wilhelm Ebbinghaus heiratet Helene Bredt aus Barmen. Ihr Vater schenkt ihr den Kranich, der heute noch auf dem Torbogen mit einem Stein im rechten erhobenen Fuß wacht

1818 Friedrich Wilhelm Ebbinghaus (1789-1847) gründet zusammen mit dem Iserlohner Schrimpf die Letmather Papierfabrik, die zu einer der größten Papiermühlen in Preußen avanciert

1852 Carl Overweg erwirbt Haus Letmathe

1918 Haus Letmathe kommt in den Besitz des Fürsten von Bentheim-Tecklenburg-Rheda

1954 Die Stadt Letmathe mietet Haus Letmathe

1972 Die HOESCH AG erwirbt Haus Letmathe, um auf dem Gelände Wohn- und Geschäftshäuser zu bauen

April 1976 Die Stadt Iserlohn kauft Haus Letmathe und den angrenzenden Park von der HOESCH AG

13.09.1976 Der Ausschuß für Planung und Stadtentwicklung der Stadt Iserlohn beschließt den Erhalt von Haus Letmathe

18.10.2000 Der Förderverein Haus Letmathe e.V. wird gegründet

Weiterführende Informationen finden Sie in der Literatur. Die Historikerin Katja Hofbauer hat eine Bibliographie über Haus Letmathe und seine Bewohner zusammengestellt.

Zur Bibliographie